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Regionalbeiratssitzung in Denkendorf

Erfolgsbilanz: Altmühl-Jura betreut über 40 Projekte

Über eine positive Bilanz der Regionalentwicklungsinitiative Altmühl-Jura freuten sich die Bürgermeister der beteiligten Gemeinden auf der Regionalbeiratssitzung in Denkendorf: Die Geschäftsstelle betreut inzwischen mehr als 40 Projekte mit einem Investitionsvolumen von über 900.000 Euro.

Zur dritten Regionalbeiratssitzung der LAG Altmühl-Jura e. V. kamen in Denkendorf nicht nur die Bürgermeister der elf beteiligten Gemeinden in Denkendorf zusammen. Franz Stephan, Vorsitzender der Regionalmanagementinitiative Altmühl-Jura begrüßte zu dieser Tagung auch Gäste aus München: Marion Jäger, zuständig für die Landesentwicklung im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, Barbara Merz, Beauftragte für Regionalmanagement und -initiativen bei der Regierung von Oberbayern sowie Sebastian Wittmoser, zuständiger Leadermanager am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

Sie informierten sich über die Entwicklung der Arbeit im Regionalmanagement und überzeugten sich vor Ort von der erfolgreichen Arbeit bei Altmühl-Jura. „In der Geschäftsstelle von Altmühl-Jura werden derzeit 39 Einzelprojekte betreut. Für fünf Projekte sind Anträge zur Förderung gestellt, weitere 14 Projekte sind in der Vorbereitungsphase und 19 Projekte werden bereits umgesetzt. Für das Investitionsvolumen von über 900.000 € wurden Fördermittel von fast 400.000 € beantragt und bewilligt“, zog Lena Rieder, Regionalmanagerin der Geschäftsstelle Altmühl-Jura, die Bilanz für die Arbeit der letzten zweieinhalb Jahre.

Engagierte Bevölkerung als Erfolgsfaktor

Jäger zeigte sich beeindruckt von der großen Anzahl sowie der Vielfalt der Projekte, die bereits umgesetzt werden. Nur durch das große Engagement vieler Beteiligter können sie realisiert werden. „Da die Projektideen aus der Bevölkerung kommen, ist das Engagement in der Umsetzung besonders groß“, hob Stephan das Geheimnis des Erfolgs hervor. Der Vorsitzende nutzte die Gelegenheit, um bei den Vertreterinnen des Wirtschaftsministeriums und der Regierung von Oberbayern einen Antrag auf Anschlussförderung des Regionalmanagements zunächst für weitere drei Jahre anzumelden, damit die begonnenen Aktivitäten umgesetzt werden und weiterhin zur Verbesserung der Lebensraum-Qualität im ländlichen Raum beitragen.

Für die zukünftige Entwicklung der Region nannte Stephan die DSL-Versorgung, ein Energieversorgungskonzept, die touristische Aufwertung der Radinfrastruktur und die Weiterführung des Märkte-Konzepts von jura2000 als wesentliche Ziele. Über die Geschäftsstelle Altmühl-Jura könnten diese Projekte in Zukunft konzipiert und umgesetzt werden. Auch Wittmoser zeigte sich über die Qualität der Regionalentwicklung erfreut. Er überreichte für das Projekt „Tag des Dorfes“ mehrere Förderbescheide. Er hob hervor, dass die Einbindung der Bevölkerung, der Vereine und Unternehmen hier besonders gut gelungen sei.

Qualität vor Ort: Werksbesichtigung bei der Schock GmbH

Im Anschluss an die Regionalbeiratssitzung lud Bürgermeister Jürgen Hauke die Teilnehmer zu einer Führung durch das Werk des Fensterherstellers Schock GmbH ein. Hier bekamen sie Einblick in die Fertigung von Aluminium- und Kunststoff-Fenstern, Kunststoff-Haustüren, Wintergärten und Brandschutzelementen. Das vom Metallbauer Eckhard Schock vor 45 Jahren gegründete Einzelunternehmen beschäftigt inzwischen an mehreren Standorten 120 qualifizierte Mitarbeiter aus der gesamten Altmühl-Jura Region. Zu den Kunden gehören öffentliche Auftraggeber wie Kommunen, Bauträger und Privat-Kunden, auch über die Region hinaus. „Wohnortnahe Arbeitsplätze und Nachhaltigkeit der Wertschöpfung sind tragende Säulen für die Lebensqualität in der Region. Dazu trägt auch der Fensterhersteller Schock GmbH bei“, waren sowohl Stephan als auch die Bürgermeister der elf Altmühl-Jura-Gemeinden am Ende der Werksbesichtigung überzeugt. Die Geschäftsführer Eckhard und Reinhold Schock führten gemeinsam mit dem Vater durch die Werkshallen. Computergesteuerte Fertigungsmaschinen eine strenge Qualitätsüberwachung sowie technisch und handwerklich sehr gut ausgebildete Mitarbeiter gewährleisten einen rationellen Produktionsablauf und eine gleichbleibend hohe Qualität. Darauf legen die Unternehmer besonders großen Wert in ihren beiden Produktionsstandorten Denkendorf und Zandt. „Denn nur kontinuierliche Qualität auf hohem Niveau trägt auch zu einer Arbeitsplatzsicherung bei“, schloss Eckhard Schock junior die eindrucksvolle Führung.

Kontakt

Altmühl-JuraAm Ludwigskanal 2
92339 Beilngries
Tel.: 08461/606355-0
Fax: 08461/606355-10
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