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Neujahrsempfang 2020 in Kipfenberg

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Erstmals zu Gast in Kipfenberg

Etwa 150 geladene Gäste aus der ganzen Region waren der Einladung von Altmühl-Jura zum Neujahrsempfang in die Grund- und Mittelschule „Am Limes“ in Kipfenberg gefolgt.

Vorsitzender und 1. Bürgermeister der Stadt Greding Manfred Preischl begrüßte Vertreter aus der Politik, von Behörden und regionalen Einrichtungen, aus dem Bereich der Heimatpflege, dem Tourismus, dem Gewerbe und aus der gastgebenden Gemeinde. In seinem kurzen Resümee zur Arbeit der vergangenen Jahre hob er besonders die Bedeutung des intensiven Austauschs der 12 Bürgermeister über Landkreis- und Bezirksgrenzen hervor.

Christian Wagner, 1. Bürgermeister des Marktes Kipfenberg, gab in seinem Grußwort einen kurzen Überblick über die vielfältige Vergangenheit der Gemeinde und verband dabei die 754jährige Geschichte immer wieder mit den übrigen Mitgliedern des Kommunalverbunds. Schließlich stellte er fest: „In der Gewissheit dessen, was uns alle verbindet, stellen wir uns gemeinsam unserer Zukunft.“ Als Erfolgsfaktor der gemeinsamen Zusammenarbeit unter dem Dach von Altmühl-Jura stellte er klar die Gemeinsamkeiten heraus, die „über Jahrhunderte hinweg gewachsen sind und gefestigte Strukturen bilden, auf die man eine regionale Identität authentisch aufbauen kann.“ Er sei stolz darauf, dass der Markt Kipfenberg dem erfolgreichen Zusammenschluss angehört. Als prägnante Schlagworte für die künftige interkommunale Zusammenarbeit führte er die Steigerung der Akzeptanz von regionalen Produkten, die Stärkung regionaler Wertschöpfungsketten, die Sicherung der Nahversorgung, die Förderung des Klimaschutzes durch kurze Wege und neue Möglichkeiten der Mobilität, die Förderung von bürgerschaftlichem Engagement und den Erhalt ebenso wie die Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen an.

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Nach einem kurzen Musikstück des „Ensemble Mio Gusto“, das den Abend musikalisch umrahmte, bat Vorsitzender Preischl nach einer kurzen Einführung den Eichstätter Landrat Anton Knapp auf die Bühne. Dieser war kurzfristig für Staatssekretär Roland Weigert eingesprungen, der aufgrund von Terminüberschneidungen absagen musste. Knapp zeigte sich in seinem Referat beeindruckt von der Eigenständigkeit der Regionalinitiative Altmühl-Jura und bescheinigte den anwesenden Bürgermeistern und kommunalen Vertretern, dass diese Selbstverantwortung Voraussetzung zur Bewältigung der Zukunft sei. Er lobte die praktizierte interkommunale Zusammenarbeit am Beispiel von verschiedenen Projekten wie dem Blühflächen-Projekt, KUNSTamBANDamLIMES, dem Mobilitätskonzept und allen voran den Aktivitäten im Ausbildungsbereich und der Standortmesse. Für die Zukunft regte er an, strukturelle Änderungen in den Bereichen Innenentwicklung, Flächensparen und Wohnen über Bauleitverfahren eventuell in einem regionalen Kontext zu sehen. Die herausfordernden Aufgaben der Zukunft seien in einem aktiven Netzwerk zu bewältigen. Den Neujahrsempfang von Altmühl-Jura bezeichnete er als „Tankstelle“ für die regionalen Entscheidungsträger um Kraft zu tanken, die Fördermittel nutzbringend für die Region einzusetzen. Er schloss seine Ausführungen mit einem Lob der besonderen Art: Altmühl-Jura sei ein Best-Practice-Beispiel für andere Regionalinitiativen und zeige wie Zusammenarbeit, Vernetzung, innovative Vorgehensweisen und die Nutzung von vorhandenen Strukturen zum Erfolg führen kann.

Stellv. Vorsitzender Andreas Brigl, 1. Bürgermeister des Marktes Titting, dankte Landrat Knapp für seine Ausführungen und überreichte einen Korb mit regionalen Spezialitäten, unter anderem mit Produkten aus der Kipfenberger Wildkammer der Bayerischen Staatsforsten. Der Abend klang bei guten Gesprächen in der Schulaula aus.

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