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Handlungsfeld Kultur

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Kleinode der Kulturlandschaft

In allen Orten in der Altmühl-Jura-Region gibt es erhaltenswerte und kulturell bedeutende „Kleinode der Kulturlandschaft“. Mit dem Projekt sollen diese Schmuckstücke neu ins Bewusstsein gerückt und Besuchern ansprechend präsentiert werden.

Die gesamte Altmühl-Jura Region hat eine Vielzahl von kulturellen Besonderheiten. Neben dem noch in der heutigen Zeit gepflegten aktiven Brauchtum wie z. B. die unterschiedlichen Ausprägungen des Faschingstreibens, haben sich in allen Gemeinden örtliche Besonderheiten erhalten. Diese örtlichen Besonderheiten sind z. B. Marterl, Bildstöcke, kleine Wegkapellen, alte Dorfwappen, historische Grenzsteine oder Sühnesteine, alte und nicht mehr genutzte Wehre, Mühlräder, aber auch Hohlwege, Naturdenkmale und Ähnliches.

Diese so genannten „Kleinode der Kulturlandschaft“ sind besonders erhaltenswert aufgrund ihrer kulturellen, sozialen oder ökologischen Bedeutung für die Gesellschaft. Sie werden von der örtlichen Bevölkerung wahrgenommen und geschätzt, sind aber im Laufe der Zeit oft heruntergekommen und ihre Bedeutung bleibt Außenstehenden verborgen. Sie bedürfen daher einer gestalterischen und informationsorientierten Aufwertung. Die damit einhergehende Aufwertung der vorhandenen touristischen Infrastruktur (z. B. Wanderwege, Lehrpfade etc.) durch die bearbeiteten Kleinode mit Informationstafeln dient der Qualitätssicherung im touristischen Bereich.

Es wurde ein alle Gemeinden der Region Altmühl-Jura umfassendes Gesamtprojekt konzipiert. In einzelnen Projektteilen auf Gemeindeebene wird die Aufwertung ausgewählter Kleinode gefördert. In einem gemeinsamen Projektteil soll anschließend die Dokumentation dieser Kleinode in einem Katalog und im Internet erfolgen.

Bildstock am „Seebügel“ in PaulushofenLimesbuche in GelbelseeMarterl an der B22 zwischen Amtmannsdorf und PaulushofenMartersäule in Haunstettenkapelle_unteremmendorf.jpg