INTERPERSONAL
untersucht das Zwischenmenschliche als offenen Zustand im Übergang - und erweitert diesen Blick auf das Verhältnis von Mensch und Umwelt. Im Mittelpunkt stehen Situationen, in denen Nähe und Distanz, Verbundenheit und Fremdheit, Kontrolle und Ausgesetztheit spürbar werden: im Kontakt mit anderen ebenso wie im Kontakt mit Landschaften, Räumen und natürlichen Strukturen.
Beziehung wird verstanden als etwas Fragiles, Prozesshaftes und Ambivalente. Körper, Gesten und Blickbeziehungen treffen auf Naturformen, vegetative Strukturen oder leere Landschaften. Figuren können fragmentiert, anonym oder nur angedeutet erscheinen; ebenso können Räume, Pflanzen, Horizonte oder architektonische Schwellen selbst zu Beziehungsträgern werden. Es sind Arbeiten,
- die zwischenmenschliche Situationen oder emotionale Spannungen zeigen
- Nähe, Distanz, Intimität, Fremdheit oder Konflikt thematisieren
- das Verhältnis von Mensch und Natur untersuchen
- Übergangsräume, Schwellen oder Zwischenzustände darstellen
- mit fragmentierten Körpern, offenen Landschaften oder leeren Räumen arbeiten
- Ambivalenz, Unentschiedenheit oder Transformation sichtbar machen
