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LAG Altmühl-Jura e. V.

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Leader ist als Förderprogramm der EU im sogenannten ELER-Fonds (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums) verankert und steht dabei für die „Liaison entre actions de développement de l’économie rurale“ (Verbindungen zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft).

In Bayern wird Leader über das Bayerische Zukunftsprogramm Agrarwirtschaft und ländlicher Raum 2007-2013 umgesetzt, deshalb sind auch die Bewilligungsstellen an den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten angesiedelt.

Regionalentwicklung im Sinne von Leader ist eine Querschnittsaufgabe. Die Organisation und Begleitung leisten sogenannte Lokale Aktionsgruppen (LAG). 58 dieser Zusammenschlüsse gibt es in Bayern. In unserer Region haben sich die kommunalen Zusammenschlüsse jura2000 und LimesGemeinden zur LAG Altmühl-Jura e. V. zusammengeschlossen. Von besonderer Bedeutung ist die Zusammenarbeit über Landkreis- und sogar Bezirksgrenzen hinweg.

Projekte, die in den Genuss einer Leader-Förderung kommen wollen, müssen bestimmte Kriterien erfüllen. Wichtig ist die Bürgerbeteiligung („bottom-up-Ansatz“) und die Vernetzung mit den Akteuren in der Region sowie die Bedeutung für die Region. Leader-Projekte sollen darüber hinaus einen Beitrag zur Wertschöpfung in der Region leisten, indem bspw. ansässige Handwerksbetriebe beauftragt werden, neue Arbeitsplätze entstehen oder zusätzliche Gäste in die Region gelockt werden. Leader-Projekte tragen damit zu einer aktiven Wirtschaftsförderung und zusätzlichen Wertschöpfung bei.

Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Altmühl-Jura e. V. ist ein Zusammenschluss von 11 Gemeinden aus den Landkreisen Eichstätt, Neumarkt und Roth.

Die Gemeinden haben zusammen ein Regionales Entwicklungskonzept (REK) entwickelt, das beim Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) eingereicht und von diesem im Juli 2008 anerkannt wurde. Alle Kommunen, Vereine, andere Verbände oder Institutionen, die im Gebiet dieser elf Gemeinden liegen, können bis Ende 2013 Anträge auf Projektförderung aus Leader-Mitteln stellen.

Die Arbeiten für das LAG-Management werden seit der Einrichtung des Regionalmanagements Altmühl-Jura im Dezember 2008 durch eine eigene Geschäftsstelle in Beilngries erledigt. Während Lena Rieder als Vollzeitkraft und Büroleiterin vor allem Leader-Projektanträge vorbereitet und Projekte entwickelt, sind Gertraud Seitz und Monika Schmidt als Teilzeitkräfte mit der Umsetzung der Projekte und deren Abrechnung betraut. Die Förderung des Regionalmanagements erlaubt die Umsetzung von Projekten auch über den Förderrahmen von Leader hinaus. Dennoch sind die behandelten Handlungsfelder deckungsgleich, so dass die beiden beteiligten Ministerien (StMELF und StMWIVT) eine Personalunion von LAG- und Regionalmanagement befürworteten.

 

Das Regionale Entwicklungskonzept (Leader), bzw. Handlungskonzept (Regionalmanagement) enthält eine Vielzahl von Projektideen und -vorschlägen aus den Handlungsfeldern:

  • Entwicklung von Lebensraumqualität und Generationennetzen
  • Sicherung und Erlebbarmachung regionaler Geschichte, Kultur und Natur
  • Touristische Erschließung und Angebotsentwicklung
  • Regionale Wertschöpfung und Angebotsvernetzung

Alle Projekte müssen für eine Leader-Förderung einem dieser Handlungsfelder zuzuordnen und vom Lenkungsausschuss der LAG zur Förderung empfohlen worden sein. Dieses Gremium, paritätisch mit Mitgliedern aus Politik und Verwaltung sowie Wirtschafts- und Sozialpartnern besetzt, tagt etwa viermal im Jahr und entscheidet dabei über alle vorgeschlagenen Projekte. Die LAG ist also Herrin des Verfahrens in der Region.

LEADER in Bayern

Mit dem LEADER-Programm unterstützt das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten die ländlichen Regionen auf ihrem Weg einer selbstbestimmten Entwicklung – ganz nach dem Motto "Bürger gestalten ihre Heimat".

LEADER ist eine Abkürzung der französischen Begriffe: Liaison entre les actions de développement de l'économie rurale; zu deutsch: Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft. Das Förderprogramm LEADER ist eine Erfolgsgeschichte für die Entwicklung ländlicher Regionen in Bayern. Im Mittelpunkt stehen die Lokalen Aktionsgruppen (LAGs). Sie sind Partnerschaften zwischen kommunalen, wirtschaftlichen und sozial engagierten Akteuren in der Region. 

Für die Förderperiode 2014-2020 sind 68 LAGs anerkannt. Damit umfasst das bayerische LEADER-Gebiet 86 % der Landesfläche und 58 % der Bevölkerung. Rund 111 Mio. € an EU- und Landesmitteln stehen für die Projekte zur Verfügung.

Lenkungsausschusssitzung am 30.11.2009 in BreitenbrunnDie Geschäftsstelle von Altmühl-Jura in BeilngriesEinreichung des Regionalen Entwicklungskonzepts am 09.05.2008Lenkungsausschusssitzung am 11.05.2010 in Greding

Immer aktuell informiert:

Grundlage der regionalen Entwicklung 2014-2020:

Nach diesen Kriterien werden die Projekte durch den Lenkungsausschuss bewertet:

Bevor es mit dem LEADER-Antrag losgeht:

Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

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