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Mobilitätsoffensive der Altmühl-Jura Region

Auftaktveranstaltung Mobilitätskonzept Altmühl-Jura

In Flächengemeinden im ländlichen Raum, zu denen die Mitgliedsgemeinden von Altmühl-Jura zählen, spielt vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung die Erreichbarkeit von Nahversorgungsangeboten zukünftig eine maßgeblich Rolle für die Bewohner der Region. Aus diesem Grund hat es sich die Regionalmanagementinitiative Altmühl-Jura im Rahmen des Handlungsfeldes Mobilität zum Ziel gesetzt, ein bedarfsgerechtes und somit auf die Bedürfnisse der Region abgestimmtes Mobilitätskonzept auszuarbeiten.

In einem ersten Schritt sollen im Zuge einer Informationsveranstaltung am 17. Juni 2016 die Bürgermeister/innen der 12 Kommunen über unterschiedliche potenziell für die Region geeignete Bedarfskonzepte informiert werden, sodass die Bürgermeister/innen auf dieser Grundlage eine Entscheidung über die weiterführende Richtung der Ausgestaltung des Konzeptes entscheiden können. Zu diesem Zweck wurde zum einen Frau Michaela Morhard aus dem Regionalmanagement Landkreis Kronach zur Vorstellung des dort erfolgreich eingeführten Rufbussystems sowie Herr Hans-Peter Krippner, 1. Vorsitzende des Vereins Bürgerbus Langenzenn zur Präsentation des Bürgerbusses in Langenzenn, eingeladen. Aufgrund des landkreisübergreifenden Gebietszuschnitts der Altmühl-Jura Region, treffen unterschiedliche Strukturen, Herausforderungen sowie Vorgaben aufeinander, die es gilt, im Rahmen des Mobilitätskonzeptes aufeinander abzustimmen. Es ist uns daher mit Blick auf die Akzeptanz des Konzeptes, ein Anliegen von Beginn an, mit den
entsprechenden zuständigen Akteuren in den Landkreisen zusammenzuarbeiten, weshalb überdies die jeweiligen Ansprechpartner im Bereich Nahverkehr der Landkreise zu der Auftaktveranstaltung eingeladen sind.

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Ankündigung: Haushaltsbefragung in der Altmühl-Jura Region. Stichtag ist der 30. März

Im Zuge der neuen Förderperiode im Zeitraum 2016-2018 des Regionalmanagements von Altmühl-Jura, soll im Rahmen des Projektes „Mobilitätsoffensive Altmühl-Jura: Weiterentwicklung im Sinne einer regionalen Daseinsvorsorge“, basierend auf einer Situationsanalyse Verkehr, ein Mobilitätskonzept für die Region erarbeitet werden.

Der Mobilität kommt insbesondere im ländlichen Raum eine wesentliche Bedeutung zu. Vor dem Hintergrund der Auswirkungen des demographischen Wandels entscheidet die infrastrukturelle Anbindung sowie die Schaffung zukunftsfähiger und nachhaltiger Angebotsstrukturen über die erfolgreiche Entwicklung einer Region im Wettbewerb angrenzender Ballungsräume. Ein bedarfsgerechter Ausbau des Verkehrs mit intermodalen Schnittstellen, welcher sowohl Alltagswege, Freizeit- sowie Pendlerverkehre als auch die Belange des Tourismus berücksichtigt, gilt daher als übergeordnetes Ziel der Altmühl-Jura Region.

Für eine erfolgreiche Umsetzung der aus der Konzepterstellung hervorgehenden Maßnahmen ist es dabei essentiell, sowohl die regionalen Akteure (z.B. Naturpark Altmühltal, Stadt- und Verkehrsplanungsämter, Unternehmen, Beschäftigte, etc.) als auch die Bevölkerung der Altmühl-Jura Gemeinden einzubinden. Aus diesem Grund ist für den Stichtag 30. März eine umfassende Haushaltsbefragung vorgesehen. In diesem Zuge erhält jeder Haushalt der zwölf Gemeinden, ein paar Tage vor dem Stichtag, an welchem die Fragebögen ausgefüllt werden sollen, einen Fragebogen mit verkehrsspezifischen Fragen, der entweder in den Briefkasten des jeweiligen Rathauses oder des jeweiligen Ortssprechers eingeworfen werden soll.

Die Altmühl-Jura Kommunen hoffen auf eine große Beteiligung der Haushalte, denn nur so kann ein möglichst vollständiges und aussagekräftiges Bild der Verkehrssituation in der Altmühl-Jura Region entstehen.

So möchten wir an Sie appellieren: Machen Sie mit, unterstützen Sie unser gemeinsamen Anliegen. Herzlichen Dank!

Kommunales Elektromobilitätskonzept für die zwölf Altmühl-Jura Gemeinden

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Die Altmühl-Jura GmbH hat vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur Fördermittel für die Erstellung eines kommunalen Elektromobilitätskonzepts für die Altmühl-Jura Region gemäß der Förderrichtlinie „Elektromobilität“ erhalten.

Das Ziel des zu erarbeitenden Konzeptes ist es, die Erreichbarkeit der Bevölkerung in der Region aufrecht zu erhalten bzw. zu verbessern. Dabei soll die Elektromobilität als ein wesentliches Element einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Entwicklung des Verkehrs in der Region sinnvoll integriert werden, insbesondere vor dem Hintergrund, eine elektromobile Region innerhalb des Naturparks Altmühltal zu schaffen. Aus diesem Grund hat es sich die Altmühl-Jura GmbH zum Ziel gemacht, mit Hilfe eines kommunalen Elektromobilitätskonzeptes, das auf die Verzahnung von Mobilitätsangeboten abzielt, den Anteil der Elektromobilität am motorisierten Individualverkehr sowohl im privaten Bereich als auch in Industrie, Handel, Handwerk und im Dienstleistungsbereich – hier vor allem im Tourismus – als  auch im Bereich des ÖPNV, zu fördern. Vordringliche Absicht dabei ist, den Anforderungen und Bedürfnissen des gesamten Raumes gerecht zu werden, um die erforderliche Akzeptanz und Motivation als Basis zum Ausbau der Elektromobilität in der Region zu generieren.

Im Zuge des integrativen kommunalen Elektromobilitätskonzepts sollen für die Region von Altmühl-Jura, Perspektiven und Lösungsansätze für einen effizienten Ausbau derLadeinfrastruktur aufgezeigt und somit eine generelle Förderung der Elektromobilität in der Region in den Bereichen Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) und Motorisierter Individualverkehr (MIV) vorangetrieben werden. Wesentliches Ziel des Konzeptes ist es dementsprechend, einen Ansatz zu entwickeln, die Zahl der elektrobasierten Fahrzeuge sukzessive zu erhöhen.

Bildunterschrift: Die Altmühl-Jura Bürgermeister sowie Frau Peter und Frau Lund der Altmühl-Jura GmbH freuen sich über den Erhalt des Zuwendungsbescheides durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur zur Erstellung eines kommunalen Elektromobilitätskonzeptes.

Veranstaltungen im Rahmen des Netzwerkes eMobiler Tisch

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Erste Netzwerkveranstaltung eMobiler Tisch im Bürger- und Kulturzentrum Krone in Kipfenberg

Die mangelnde Akzeptanz von Elektrofahrzeugen wird immer noch mit der geringen Reichweite, dem Mangel an Ladesäulen, fehlenden Informationen über freie Stromtankstellen und langen Ladezeiten begründet. Etwa 40 Teilnehmer bei einem „E-Mobilen Tisch“, zu dem das Regionalmanagement von Altmühl-Jura eingeladen hatte, informierten sich über die aktuellen Entwicklungen und die Zukunftsaussichten der Elektromobilität.

Etwa 40 Teilnehmer bei der Netzwerkveranstaltung „eMobiler Tisch“, zu dem das Regionalmanagement von Altmühl-Jura am 16. September eingeladen hatte, informierten sich über die aktuellen Entwicklungen und die Zukunftsaussichten der Elektromobilität in der Altmühl-Jura Region.
Manfred Preischl, Bürgermeister der Stadt Greding, begrüßte in seiner Funktion als Geschäftsführer der Altmühl-Jura GmbH Bürgermeisterkollegen, Vertreter aus den Landkreisen Eichstätt, Neumarkt und Roth, der Tourismusbranche sowie Unternehmer und interessierte Bürger. „E-Mobilität ist ein wichtiges Thema, das nicht nur in den Wirtschaftszeilen der Zeitungen zunehmend präsent ist, sondern auch bei vielen Bürgern“, so Preischl.
Dass die Elektromobilität in Zukunft zunehmen wird, daran ließ Kurt Sigl, Präsident des Bundesverbandes eMobilität e.V., in seinem Vortrag keinen Zweifel. Er übte Kritik, dass es noch zu viele bürokratische Hindernisse gebe und stellte fest, dass Deutschland kein Leitmarkt sei während die USA und China in der Umsetzung bereits sehr stark seien.
Die Angst, mit dem Elektroauto liegen zu bleiben, werde in den kommenden 2-3 ...

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