Alljährlich, wenn der Sommer seinen Höhepunkt erreicht und die Blumen und Kräuter in den Gärten, auf Wiesen und Fluren in voller Pracht stehen, feiern die katholischen Christen am 15. August das älteste und größte Marienfest - Mariä Himmelfahrt. Traditionell werden dazu Kräuterbuschen gebunden und zur Weihe gebracht. Was es damit auf sich hat, was dahintersteckt und wie das geht, bzw. welche Kräuter und warum eingebunden werden, kann man beim beim Kräuterbuschen binden erfahren.
Es können gerne Blumen, Gräser und Kräuter (z. B. Königskerzen, Wegwarte, kleiner Odermennig, Goldrute, Getreide, Sonnenblumen, Rosen, Wermut, Beifuß, Ringelblumen u. Malven) mitbebracht werden, es gibt aber auch welche vor Ort. Wer hat, kann auch eine Gartenschere mitbringen.
Die Buschen werden nach der Weihe im Gottesdienst am 15.08. gegen eine Spende abgegeben, man kann sich aber seinen eigenen Kräuterbuschen nach der Atkion auch mit nach Hause nehmen.