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Regionalbudget 2021

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Regionalbudget 2021 der ILE LimesGemeinden: 2. Aufruf zur Einreichung von Förderanfragen

Frist für Einreichung weiterer Projektideen: 31.03.2021

Die LimesGemeinden fördern neun Kleinprojekte aus dem Regionalbudget 2021. Die Kosten der befürworteten Projektideen wurden mit insgesamt ca. 75.000 Euro angegeben. Sie werden mit Fördermitteln in Höhe von 56.175 Euro bezuschusst. Das Gremium sowie die Bürgermeister der LimesGemeinden waren sich einig, den Vereinen, Verbänden und den Kommunen aus der ILE LimesGemeinden die Möglichkeit zu geben, weitere Projektideen im Rahmen des Förderprogramms Regionalbudget 2021 bis zum 31.03.2021 einzureichen. Beim Regionalbudget geht es vor allem um Kleinprojekte mit Gesamtkosten bis maximal 20.000 Euro, die bisher nur eine geringe Chance auf Förderung hatten. Sie werden mit einem Fördersatz von bis zu 80 Prozent, maximal 10.000 Euro, bezuschusst. Für die Projektförderung stehen aus dem Regionalbudget 2021 der ILE LimesGemeinden noch ca. 43.000 Euro zur Verfügung.

Informationen zur Einreichung der Projektideen

In der besonderen Arbeitsgemeinschaft der LimesGemeinden haben sich der Markt Altmannstein, die Gemeinde Denkendorf, der Markt Kinding, der Markt Kipfenberg, der Markt Titting und die Gemeinde Walting freiwillig zusammengeschlossen, um gemeinsam auf der Grundlage eines Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzeptes (ILEK) eine zukunftsorientierte und lebenswerte Region zu gestalten.

Das Regionalbudget wird aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ gefördert. Die Projekte sollen dazu beitragen, gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Bayern zu schaffen. Dabei geht es beispielsweise um die Sicherung einer erreichbaren Grundversorgung, um attraktive und lebendige Ortskerne, um Natur-, Umwelt- und Klimaschutz oder auch um Digitalisierung. Die Attraktivität der ländlichen Räume soll damit gesteigert werden. Wer sich nicht sicher ist, ob die Projektidee gefördert werden kann und welche Unterlagen einzureichen sind, kann mit Sabine Lund unter sabine.lund@kinding.de Kontakt aufnehmen.

Den Förderaufruf sowie alle Informationen dazu finden Sie in dem untenstehenden Dokument.

LimesGemeinden fördern 9 Kleinprojekte

Die LimesGemeinden fördern aus dem Förderaufruf vom 25. Januar 2021 neun Kleinprojekte aus dem Regionalbudget 2021. Das Entscheidungsgremium traf sich Anfang der Woche unter der Leitung von Kipfenbergs Bürgermeister Christian Wagner, Vorsitzender der LimesGemeinden sowie Kindings Bürgermeisterin Rita Böhm. Der Markt Kinding bearbeitet als verantwortliche Stelle die Anträge. Weitere Mitglieder des Gremiums waren Andreas Brigl, Bürgermeister des Marktes Titting, Sabine Strauß als Mitglied des Arbeitskreises Tourismus für die Gemeinde Walting, Kreisheimatpfleger Karl Heinz Rieder, Markt Kipfenberg, Helmut Forscht, Vorsitzender des Gewerbevereins Denkendorf, Franz Gerstner, Vorsitzender des Fremdenverkehrsvereins Altmannstein. Sie entschieden anhand der eingereichten Unterlagen und bereits festgelegter Kriterien über die Förderung der eingereichten Projekte. Die Kosten der befürworteten Projektideen wurden mit insgesamt ca. 75.000 Euro angegeben. Sie werden mit Fördermitteln in Höhe von 56.175 Euro bezuschusst. Die Projekte sollen zur Entwicklung der LimesGemeinden Altmannstein, Denkendorf, Kinding, Kipfenberg, Titting und Walting beitragen. Fünf der sechs LimesGemeinden sowie zwei Vereine haben insgesamt zehn Projektideen eingereicht. Alle nun bewilligten Projekte müssen bis zum 30. September abgeschlossen sein. Das Gremium befürwortete den Projektantrag des Marktes Altmannstein zur Aufwertung des Areals am Galgenberg. Der Förderkreis Buchengarten e. V., Pondorf, möchte Sonnensegel am Buchengarten aufstellen, um die Besucher im Sommer vor Sonne zu schützen. Die Gemeinde Denkendorf beantragte einen Fitnessparcour mit zwölf Geräten für alle Generationen, die an einem Wanderweg in der Nähe des Limes aufgestellt werden sollen. In einem zweiten Projekt plant die Gemeinde, den beliebten „Feuerplatz“ mit Waldsofas als Ort der Begegnung aufzuwerten. Der Markt Kinding beantragte für die beliebte Wassertretanlage in Kinding die Anschaffung von zwei Waldsofas sowie einer Sitzgruppe mit Tisch, die vom Gremium befürwortet wurde. Auch der Projektantrag für die Maßnahmen zur Gestaltung des leerstehenden Waaghäusls als „Ausstellungsraum mit Geschichte und Geschichten“ im Kindinger Ortsteil Haunstetten wurde genehmigt. Der Markt Titting plant die Anschaffung von Sonnensegeln für den Kinder- und Spielbereich im Mehrgenerationenpark Hopfgarten. In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Biodiversität beantragte der Markt Titting die Anschaffung und Errichtung eines großen Insekten- und Bienenhotels zum Erhalt der Artenvielfalt. Der zweite Verein, der eine Projektidee einreichte, ist die DJK Titting e. V. Hier befürwortete das Gremium die Anschaffung von neuen Spielgeräten sowie den Einbau von Sitzsteinen und einem Schutzdach am stark frequentierten Spielplatz am Sportgelände der DJK Titting. Die Projektidee der Gemeinde Walting, die Quelle an der Almos-Mühle ökologisch aufzuwerten und zu renaturieren konnte aufgrund des Umfangs und der noch fehlenden Genehmigungen in diesem Rahmen nicht gefördert werden. Das Projekt kann aber weiterverfolgt werden und über ein anderes Förderprogramm können Mittel beantragt werden. „Mit der Umsetzung der nun bewilligten Projekte kann zügig begonnen werden, damit diese bis Ende September abgeschlossen sind“, sagte Wagner. Die Fördermittel kommen zu 90 Prozent vom Amt für Ländliche Entwicklung und zu 10 Prozent von den LimesGemeinden.

LimesGemeinden im Altmühl-Jura

Freizeitland in römischer Hand

Heute gemeinsam stark, vor 2000 Jahren von einer Mauer getrennt.

Der obergermanisch-rätische Limes, früherer Grenzwall des Imperium Romanum, verlief im Altmühl-Jura von Titting über Kipfenberg bis Denkendorf. Bei Altmannstein liegt der berühmte „Limesknick“. Während Walting im Hinterland des Limes auf römischem Gebiet lag, zählte Kinding damals zum Feindesland – es lag außerhalb der schützenden Grenzbefestigung.

Die römische Vergangenheit eint die LimesGemeinden, ist aber nicht ihre einzige Gemeinsamkeit: Die herrliche Natur des Altmühl-Jura im Naturpark Altmühltal und eine gewachsene ländliche Kulturlandschaft prägen die sechs Gemeinden. Gemeinsam mit dem Partnerverband jura2000 gründeten sie 2008 die LAG Altmühl-Jura.

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Die Gemeinden Altmannstein, Denkendorf, Kinding, Kipfenberg, Neustadt/Donau, Titting und Walting verbindet das UNESCO Weltkulturerbe Obergermanisch-Raetischer Limes auf einer Strecke von 51 km.

Die Spuren, die der Limes und die mit ihm verbundenen Bauten wie Kastelle oder Wachtürme in der Landschaft hinterlassen haben, sind für uns oft nicht mehr sichtbar. Ziel des Projektes KUNSTamBANDamLIMES ist es, mit Kunstobjekten und Aktionskunst das UNESCO Weltkulturerbe Obergermanisch-Raetischer Limes für Bürger und Gäste in der Region sichtbar und erlebbar zu machen.

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