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Regionalbudget 2021

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Regionalbudget 2021: Aufruf zur Einreichung von Projektideen

In der besonderen Arbeitsgemeinschaft der LimesGemeinden haben sich der Markt Altmannstein, die Gemeinde Denkendorf, der Markt Kinding, der Markt Kipfenberg, der Markt Titting und die Gemeinde Walting freiwillig zusammengeschlossen, um gemeinsam auf der Grundlage eines Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzeptes (ILEK) eine zukunftsorientierte und lebenswerte Region zu gestalten.

Hierfür bekommt die ILE LimesGemeinden. nun mehr Selbstständigkeit bei der Finanzierung. Die LimesGemeinden haben im Rahmen der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) die Möglichkeit, Förderung für Kleinprojekte selbst umzusetzen. Die LimesGemeinden können damit die Entwicklung der Region eigenverantwortlicher steuern. „Mit dem neuen Regionalbudget wollen wir den ILE-Zusammenschlüssen helfen, ihre Projekte rasch umzusetzen. Damit unterstützen wir eine engagierte ländliche Entwicklung und stärken die regionale Identität“, sagte Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber.

Das Regionalbudget wird aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ gefördert. Die Projekte sollen dazu beitragen, gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Bayern zu schaffen. Dabei geht es beispielsweise um die Sicherung einer erreichbaren Grundversorgung, um attraktive und lebendige Ortskerne, um Natur-, Umwelt- und Klimaschutz oder auch um Digitalisierung. Die Attraktivität der ländlichen Räume soll damit gesteigert werden. Beim Regionalbudget geht es vor allem um Kleinprojekte mit Gesamtkosten bis maximal 20.000 Euro, die bisher nur eine geringe Chance auf Förderung hatten.

Die Höhe des Regionalbudgets beträgt je ILE-Zusammenschluss höchstens 100.000 Euro pro Jahr, mit einem Eigenanteil von zehn Prozent durch die bes. ArGe LimesGemeinden. Kleinprojekte können mit einem Fördersatz von bis zu 80 Prozent bezuschusst werden. Der Projektantrag ist bis zum 01.03.2021 einzureichen.  

LimesGemeinden im Altmühl-Jura

Freizeitland in römischer Hand

Heute gemeinsam stark, vor 2000 Jahren von einer Mauer getrennt.

Der obergermanisch-rätische Limes, früherer Grenzwall des Imperium Romanum, verlief im Altmühl-Jura von Titting über Kipfenberg bis Denkendorf. Bei Altmannstein liegt der berühmte „Limesknick“. Während Walting im Hinterland des Limes auf römischem Gebiet lag, zählte Kinding damals zum Feindesland – es lag außerhalb der schützenden Grenzbefestigung.

Die römische Vergangenheit eint die LimesGemeinden, ist aber nicht ihre einzige Gemeinsamkeit: Die herrliche Natur des Altmühl-Jura im Naturpark Altmühltal und eine gewachsene ländliche Kulturlandschaft prägen die sechs Gemeinden. Gemeinsam mit dem Partnerverband jura2000 gründeten sie 2008 die LAG Altmühl-Jura.

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Die Gemeinden Altmannstein, Denkendorf, Kinding, Kipfenberg, Neustadt/Donau, Titting und Walting verbindet das UNESCO Weltkulturerbe Obergermanisch-Raetischer Limes auf einer Strecke von 51 km.

Die Spuren, die der Limes und die mit ihm verbundenen Bauten wie Kastelle oder Wachtürme in der Landschaft hinterlassen haben, sind für uns oft nicht mehr sichtbar. Ziel des Projektes KUNSTamBANDamLIMES ist es, mit Kunstobjekten und Aktionskunst das UNESCO Weltkulturerbe Obergermanisch-Raetischer Limes für Bürger und Gäste in der Region sichtbar und erlebbar zu machen.

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