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Klimaladen – Eine Ausstellung zum klimabewussten, nachhaltigen Konsum

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Bewilligungsbescheid überreicht

An dem Kooperationsprojekt sind die Landkreise Pfaffenhofen, Neuburg-Schrobenhausen, Eichstätt und die Stadt Ingolstadt ebenso beteiligt wie die Städte Ingolstadt, Neuburg und Schrobenhausen und die Regionalinitiativen Region 10 und Altmühl-Jura.

Vertreter der LAGs und Projektpartner trafen sich beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ingolstadt zur offiziellen Bescheidübergabe: Thomas Schneider (Umweltreferat Stadt Ingolstadt), Tanja Jenter (Klimaschutzbeauftragte der Stadt Schrobenhausen), Lena Oginski (LAG-Managerin Altmühl-Jura), Gesine Stutz (LAG-Managerin Altbayerisches Donaumoos), Leader-Koordinatorin Agnes Stiglmaier (AELF Ingolstadt), Lena Deffner (LAG-Managerin Altmühl-Donau), Projektleiterin Doris Rottler (Landratsamt Pfaffenhofen), Carmen Glaser (LAG-Managerin Landkreis Pfaffenhofen) (v.l.; Foto: AELF IN).

„Der Klimaladen ist ein Projekt zur Sensibilisierung für Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Durch LEADER haben wir den Impuls bekommen auf verschiedene Projektpartner zuzugehen, um gemeinsam das Projekt umzusetzen. Uns freut es ganz besonders, dass diverse Akteure aus den Landkreisen Pfaffenhofen, Eichstätt, Neuburg-Schrobenhausen und der Stadt Ingolstadt beim Klimaladen an einem Strang ziehen“, so Doris Rottler, Klimaschutzmanagerin des Landkreis Pfaffenhofen.

Projektinfos:

Projektträger: Landkreis Pfaffenhofen

Status: bewilligt / in Umsetzung

Kooperationsprojekt; beteiligte LAGen: LAG Landkreis Pfaffenhofen (Federführung), LAG Alt Altmühl-Donau, LAG Altbayerisches Donaumoos

Gesamtkosten / Förderung: 46.332,65€ / 6.140,65€ (Anteil Altmühl-Jura)

Als interaktive Wanderausstellung konzipiert und inhaltlich auf die Region 10 zugeschnitten, wird es im „Klimaladen“ zwei Hauptbereiche geben: Im "Laden" können die Besucher fiktiv alltägliche Gegenstände einkaufen. In der Auswertungsabteilung erhalten sie hernach Informationen zu klimarelevanten, ökologischen und sozialen Hintergründen, welche direkt mit dem gerade getätigten „Kauf“ zusammenhängen. Zu den Themenbereichen zählen Lebensmittel, Energie, Mode, Papier- und Schreibwaren, Abfall oder auch Handys. Der Besucher des Klimaladens weiß dann anschließend wieviel CO2-Ausstoß, Energie- und Wasserverbrauch das Netz Orangen und die Jeans mit sich bringen, welche Optionen möglicherweise klimafreundlicher wären und welche ökologischen und sozialen Folgen sein Einkauf mit sich bringt.
Zielgruppen sind zunächst Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen fünf bis neun, mit der Option, die Ausstellung didaktisch auf weitere Jahrgangsstufen auszuweiten.

Ziel der Ausstellung ist es, den Schutz des Klimas und der Umwelt sowie nachhaltige Produktionsbedingungen durch eigenes, verantwortungsbewusstes Handeln zu unterstützen und der Frage nachzugehen „Was hat mein Konsum mit dem Klima zu tun?“. Der Klimaladen will über Hintergründe von Produkten aufklären und Beispiele für klimafreundliches Konsumieren vor Augen führen.

Infoveranstaltung zu kommunalen innerörtlichen Blühflächen

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LEADER-Kooperationsprojekt in Planung

Bürgermeister, Bauhofmitarbeiter und Verwaltungspersonal – 50 Teilnehmer aus 25 Gemeinden kamen am 13. Februar 2019 im Dienstleistungszentrum des Landkreises Eichstätt in Lenting zusammen. Sie waren der Einladung des Naturpark Altmühltal gefolgt, um sich über das geplante LEADER-Kooperationsprojekt „Kommunale innerörtliche Blühflächen“ zu informieren.

Von Harburg bis Altmannstein, von Thalmässing bis Rennertshofen sollen künftig kommunale innerörtliche Grünflächen in artenreiche Blühflächen umgewandelt werden, um wertvolle Lebensräume für die bedrohte Insektenwelt zu schaffen. Im Fokus des Projekts steht die praktische Schulung der kommunalen Bauhöfe nach dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ auf Basis einer fachlich fundierten, theoretischen Vermittlung.

Naturpark-Geschäftsführer Christoph Würflein und Christa Boretzki, Landschaftsplanerin und zuständige Projektbearbeiterin beim Naturpark, betonten, dass das Projekt als Ergänzung zu bereits bestehenden Initiativen und Maßnahmen zu verstehen sei. Der Schwerpunkt liege auf den Innerortsflächen. Den Bauhöfen solle das Know-How vermittelt werden, in Eigenregie weitere Blühflächen anzulegen und dauerhaft zu pflegen. Dies könne außerorts in einem weiteren Schritt u. a. auch über die Förderprogramme der Landschaftspflege- und Naturparkrichtlinie (LNPR) gefördert werden.

Begleitet werden sollen die Schulungen durch eine intensive Öffentlichkeitsarbeit, um die Bevölkerung für die immer deutlichere Bedrohung der Lebensräume der heimischen Tierwelt zu sensibilisieren. Mit dem Projekt erhalten die Kommunen eine direkte fachliche Betreuung einerseits sowie einen konstruktiven interkommunalen Austausch andererseits. Dadurch soll die Nachhaltigkeit für eine langfristige Etablierung von kommunalen Blühflächen gewährleistet werden. Das Projekt dürfte auch nicht zuletzt wegen der Novelle des Bundesnaturschutzgesetzes, das ab 2020 die Verwendung von gebietsheimischem Saatgut auf öffentlichen Flächen vorschreibt, von großer Relevanz für die Kommunen sein.

Die Idee im kommunalen Bereich zum Thema Blühflächen aktiv zu werden, gibt es schon länger. Bereits vor eineinhalb Jahren wurden erste Gespräche mit dem Naturpark, dem Landschaftspflegeverband Eichstätt, der Universität Eichstätt, Kommunen und weiteren Partnern zu einem möglichen übergeordneten Projekt geführt. Mit einer Tagung des Bayerischen Gemeindetags des Kreisverbands Eichstätt im vergangenen Jahr nahm das Thema schließlich Fahrt auf. Die Lokalen Aktionsgruppen (LAG) Altmühl-Donau und Altmühl-Jura waren maßgeblich an der weiteren Entwicklung des Projekts beteiligt.

Bis 20. März können interessierte Kommunen, die vom Naturpark angeschrieben wurden, eine durch Gemeinderatsbeschluss bestätigte Absichtserklärung abgeben. Der Projektstart ist – nach Abwicklung der Antragstellung – für September geplant. Bei Fragen steht Christa Boretzki unter 08421 9876-42 zur Verfügung (Montag bis Mittwoch jeweils von 8 bis 16 Uhr).

Ansprechpartner

Altmühl-JuraAm Ludwigskanal 2
92339 Beilngries
Tel.: 08461/606355-0
Fax: 08461/606355-10
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