Netzwerkveranstaltungen für Unternehmer/innen der Altmühl-Jura Region

Im Zuge der in der vorangegangenen Förderperiode stattgefundenen Netzwerkveranstaltungen „Standortentwicklung“ ist es gelungen, einen relativ großen Kreis von Unternehmern untereinander zu vernetzen.  Damit das Netzwerk weiterhin Bestand hat und gestärkt wird und gleichzeitig dem für die Region so bedeutenden Thema Fachkräftesicherung Rechnung getragen wird, ist die Maßnahme „DIALOG Fachkräftesicherung & Fachkräftemarketing“ unter dem Motto Talente sind das neue Gold geplant. Im Rahmen dieser werden verschiedenste Aspekte zum Thema Fachkräftesicherung und Fachkräftemarketing in Form von Fachveranstaltungen mit anschließendem Austausch aufgegriffen. Die Veranstaltungen finden pro Jahr zwei Mal statt. Als Veranstaltungsort wird jeweils ein ausgewähltes Unternehmen innerhalb der Region fungieren, um das gegenseitige Kennenlernen und Vernetzen der Unternehmer/innen untereinander zu fördern. Weiterführendes Ziel ist, dass die Unternehmen der Region in einem institutionalisierten Netzwerk eigenverantwortlich Veranstaltungen zur Fachkräftesicherung nach dem Vorbild der Initiative „Chance Industrie Rheintal“ organisieren. Hierzu ist gegen Ende der Förderperiode 2021 ein Workshop mit den Unternehmern geplant, um den ersten Baustein zu legen.

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Tag der Ausbildung

Aktionstag zum Thema Ausbildung in der Region

Aufgrund des Strukturwandels rücken Schwierigkeiten bei der Besetzung von Ausbidungsplätzen zunehmend ins Blickfeld der Unternehmen unserer Region und stelle diese vor neue Herausforderungen. Der Tag der Ausbildung hat zum Ziel, einen Austausch zwischen den Unternehmen und Schüler/innen zu ermöglichen, indem die Schüler sich entland von Busrouten in den Unternehmen vor Ort über die Ausbidungsmöglichkeiten informieren können. Ferner rücken in diesem Jahr neben den Schüler/innen auch Studierende sowie jugendliche Zugewanderte als Zielgruppe in den Fokus. Als eine inhaltlich Erweiterung wird überdies ein Schwerpunkt auf Bewerbungsmodalitäten gesetzt. 

Arbeit&Wohnen

Analyse des Status Quo des Bedarf von Werkswohnungen in der Region

Ein wesentlicher Standortfaktor für einen Arbeitsstandort ist die Verfügbarkeit von Wohnraum. Der Wohnungsmarkt in der Region Altmühl-Jura ist in einigen der Gemeinden aufgrund ihrer zentralen Lage angespannt, weshalb oftmals ein Mangel an Wohnungen für Fachkräfte und Auszubildende bestehen dürfte. Um Klarheit hinsichtlich des Bedarfs von „Werks-“Wohnungen zu erhalten, ist es erforderlich mittels einer digitalen Befragung innerhalb der Unternehmen diesen zu ermitteln. Gemeinsam mit Vertretern der Kommunen, der Unternehmen, des Baugewerbes, der Wohnungswirtschaft sowie des Mieterbundes soll aufbauend auf den Ergebnissen im Rahmen einer Expertenrunde das Potenzial zur Schaffung und Bereitstellung von Werkswohnungen entsprechend des Bedarfs thematisiert werden.

Analyse des Status Quo des Digitalisierungsgrads sowie Erstellung einer Informationsbroschüre

Damit die Region auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleibt und von den Chancen die mit der Digitalisierung einhergehen profitieren kann, wird das Thema im Zuge der Maßnahme „Altmühl-Jura 4.0“ aufgegriffen. Hierzu soll zunächst auf Grundlage einer Befragung der Unternehmen in der Region eine Situationsanalyse des Status Quo erfolgen, um Probleme und Hemmnisse zu identifizieren und Zukunftspläne der Unternehmen zu analysieren. Ebenso werden die Kommunen selbst hinsichtlich ihres Digitalisierungsgrades und ihrer Zukunftspläne zum Ausbau des Breitbands im Rahmen der Erhebung berücksichtigt. Aus den Ergebnissen werden in der Folge weiterführende Handlungsempfehlungen abgeleitet. Im Rahmen einer Veranstaltung werden die Ergebnisse präsentiert. Darüber hinaus werden Best Practices in einer Broschüre zusammen mit Qualifizierungsangeboten und Fördermöglichkeiten gebündelt dargestellt. Die Umsetzung der Maßnahme „Altmühl-Jura 4.0“ erfolgt in Kooperation mit der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm. 

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