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Im Herzen des Naturpark Altmühltal.

Zeitreise Unteres Altmühltal

Projekt-Steckbrief:

Zeitreise Unteres Altmühltal

Projektträger: Tourismusverband Landkreis Kelheim

Status: bewilligt / in Umsetzung

Kooperationsprojekt; beteiligte LAGen: LAG Landkreis Kelheim (Federführung), LAG Altmühl-Jura

Gesamtkosten / LEADER-Förderfähige Kosten: 106.406,50€ / 89.810,00€

Projektkurzbeschreibung:

Mit Hilfe neuartiger Präsentations- und Kommunikationsmethoden mit digitaler Technik (Virtual Reality, Augmented Reality, hochwertige optische Darstellungen von Fundstücken, Simulationsfilme) wird Geschichte im Bereich des Archäologieparks Altmühltal (APA) für die Besucher (Einheimische und Gäste) erlebbar gemacht. Dadurch werden insbesondere auch jüngere Zielgruppen angesprochen.

Archäologiepark Altmühltal 2.0 - Mit Leopold auf Zeitreise im Altmühltal

Augmented und Virtual Reality im längsten Archäologiepark Europas

Der Archäologiepark Altmühltal zwischen Kelheim und dem Erlebnisdorf Alcmona in Dietfurt ist ein beliebtes Ausflugsziel für Groß und Klein. Die 18 Stationen, die größtenteils am Altmühltal-Radweg liegen, präsentieren Geschichte und Geschichten aus längst vergangenen Zeiten von Kelten und Neandertalern.

Web-App und modernste Technik führen in uralte Zeiten

Ab sofort erwartet Besucher im längsten Archäologiepark Europas ein neues Highlight: „Augmented und Virtual Reality lässt uns direkt eintauchen in die Geschichte unserer Region. Dank der Entwicklung einer Web-App konnten wir ein niederschwelliges Angebot schaffen, das ohne eine App zu installieren, direkt vor Ort mit dem eigenen Smartphone genutzt werden kann“, freut sich Florian Best, Geschäftsführer des Tourismusverbandes im Landkreis Kelheim e.V. „Der imaginäre Archäologe Leopold nimmt alle Besucher mit auf seine Arbeit ins Altmühltal, zeigt Funde, präsentiert verlassene Höhlen und erklärt die Entstehung des einzigartigen Landschaftsbildes“, so Best weiter.

Landrat Martin Neumeyer ist begeistert von dem mit LEADER-Mitteln realisierten Archäologiepark 2.0: „Modernste Technik ermöglicht es unseren Gästen und Einheimischen, die vielfältige Geschichte des Altmühltals auf unterhaltsame Weise erlebbar zu machen. Das ist eine sehr gelungene Aufwertung der bestehenden Stationen und besonders für Familien ein informatives, aber auch spannendes Angebot.“

QR-Codes scannen und Geschichte hautnah miterleben

An allen Stationen des Archäologieparks befinden sich kleine Tafeln mit QR-Codes, durch die man direkt zu den Inhalten der jeweiligen Station kommt. So betritt man ein frühkeltisches Webhaus in Prunn, besucht Handwerker bei der Errichtung eines Hauses am eisenzeitlichen Gehöft bei Riedenburg, bestaunt 3-D-Funde im Archäologischen Museum in Kelheim oder begleitet Leopold zu den Klausenhöhlen. „Grundsätzlich können alle Inhalte an jeder Station abgespielt werden – am jeweiligen Ort des Geschehens, beziehungsweise dem Fundort, ist es aber natürlich am authentischsten“, erklärt Best.

Vom Wunschtraum zur Wirklichkeit: Archäologische Schätze sichtbar machen

Prof. Dr. Michael Rind, ein „Vater“ des heutigen Archäologieparks, hegte bereits vor 20 Jahren den Wunsch, die großartigen archäologischen Schätze der Region für jedermann sichtbar zu machen. Dr. Bernd Sorcan, Projektleiter des Archäologieparks Altmühltal und Museumsleiter des Archäologischen Museums in Kelheim, freut sich, dass dieser Wunsch in Erfüllung gegangen ist: „Unsere Region ist sehr reich an Funden und Ausgrabungen – quasi eine archäologische Schatzkiste aus der Vorzeit. Diese Schätze der Öffentlichkeit quasi per Handy draußen vor Ort erlebbar und sichtbar zu machen, ist wunderbar.“

Alle Stationen des Archäologieparks finden Sie unter: https://www.herzstueck.bayern/urlaubsregion/altmuehltal/archaeologiepark-altmuehltal

Inhalte des Archäologieparks 2.0 erhalten Sie über: www.apa-erleben.de

Vertreter der APA-Gemeinden und Projektverantwortliche: v.l.n.r. Klaus Amann, Geschäftsführer der LEADER-Geschäftsstelle Kelheim, Florian Best, Geschäftsführer des Tourismusverbandes im Landkreis Kelheim e.V., Dr. Bernd Sorcan, Museumsleiter und Projektleiter des Archäologieparks Altmühltal, Tanja Roithmeier, Leitung Tourist-Information Riedenburg, Thomas Himmler, Leitung Tourismus und Kultur, Bürgermeister Christian Schweiger, Kelheim, Landrat Martin Neumeyer, Bürgermeister Jörg Nowy, Essing.