Wie entsteht eine Rekonstruktion, die so aussieht, als wäre sie geradewegs aus der Vergangenheit zu uns gekommen?
Darsteller rekonstruieren oft einen ganz bestimmten archäologischen Fund und arbeiten sich dabei akribisch in die historischen Herstellungstechniken der Grabbeigaben ein. Im gegenseitigen Austausch werden Kleidung, Schmuck, Keramik, Waffen und Alltagsgegenstände diskutiert und maßstabsgetreu reproduziert.
Dabei entsteht neben einer hochwertigen eigenen Darstellung ein reiches Fachwissen, das immer gerne an interessierte Besucher vermittelt wird. Für diesen besonderen Tag im Museum inszenieren unsere Akteure einige interessante Gräber und lassen sich bei der Herstellung der Gegenstände zusehen. Sie scheuen sich auch nicht, die ein oder andere Beerdigung ganz „lebendig“ durchzuführen und dabei zusammen mit unseren Besuchern den Beerdigungssitten von Römern und Germanen am Limes näher zu kommen.
So entsteht eine Inszenierung, die nicht nur schön aussieht, sondern echtes Wissen vermittelt und Spaß auf Geschichte macht.

