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Im Herzen des Naturpark Altmühltal.

Gemeinsam anders wohnen – Wohnformen für jede Lebensphase

Was sind alternative Wohnformen?

Alternative Wohnformen bieten Möglichkeiten, miteinander zu leben - jenseits des klassischen Familienhaushalts. DAbei geht es nicht darum, in einer Kommune zu leben oder alles zu teilen. Vielmehr umfassen alternative Wohnformen ganz unterschieldiche Modelle, bei denen Aspekte wie Gemeinschaft, gegenseitige Unterstützung, bezahlbarer Wohnraum oder flexible Wohnkonzepte im Vordergrund stehen. 

Viele dieser Ideen sind gar nicht neu: Schon früher leben oft mehrere Generationen unter einem Dach und man teilte Verantwortung, bzw. unterstütze sich gegenseitig. Moderne Wohnformen knüpfen an diese Tradition an und haben sich weiterentwickelt. 

Arten von alternativen Wohnformen

Miteinander statt nebeneinander. Verschiedene Gernationen leben in einer Hausgemeinschaft und unterstützen sich im Alltag.

Kernelemente:

  • Familien, Singles, Senioren und junge Menschen unter einem Dach
  • Gegenseitige Hilfe im Altag (Kinderbetreuung, Einkäufe, soziale Kontakte)
  • Gemeinschaftsräume und individuell nutzbare Wohnungen

Vorteile:

  • Soziale Nähe, weniger Einsamkeit
  • Entalstung von Familien
  • Stabile Nachbarschaften

Beilspiel aus der Region

Kleine private Einheiten ("Mikroapartments") plus großzügige gemeinschaftliche Bereiche.

Kernelemente:

  • Private Zimmer/Wohnmodule mit Bad
  • Große Gemeinschaftsküche, Wohnbereiche, Co-Working, Gästezimmer
  • Ideal für junge Erwachsene, Studierende oder gemeinschaftlich orientierte Gruppen

Vorteile:

  • Kosteneffizient
  • Hohe Soziale Interaktion
  • Weniger Wohnfläche pro Person -> Flächensparend

Jüngere Menschen wohnen günstig oder mietfrei bei Senioren und Seniorinnen oder Familien und unterstützen im Alltag.

Kernelemente: 

  • Mitpreisreduzierung gegen Unterstützungsleistungen
  • Alltagsnahe Hilfe (Einkaufen, Begleitung, Gesellschaft)
  • Privater Wohnraum sinnvoll genutzt

Vorteile:

  • Bezahlbarer Wohnraum
  • Soziale Verbindung zwischen Generationen
  • Entlastung im Alltag ohne professionelle Pflege

Kompatek flexible und oft mobile Kleinsthäuser auf kleiner Grundfläche.

Kernelemente:

  • Wohnfläche meist zwischen 15 und 50 m²
  • Ressourcenschonend, schnell aufstellbar
  • Oft als Nachverdichtung oder Zwischennutzung geeignet

Vorteile:

  • Sehr flächensparend
  • Hohe Flexibilität
  • Günstiger als klassischer Wohnungsbau

 Beispiele:

Menschen mit und ohne Behinderung leben selbstbestimmt zusammen.

Kernelemente:

  • Barrierefreie Wohnungen
  • Unterstützungsangebote nach Bedarf
  • Gemeinschaftsräume fördern Begegnung

Vorteile:

  • Teilhabe und Selbstständigkeit
  • Vielfalt im Alltag
  • Soziale Integration

Ältere Menschen teilen sich eine große Wohnung oder ein Haus und organisieren ihren Alltag gemeinschaftlich.

Kernelemente:

  • Private Zimmer + gemeinsamer Wohn-/Kochbereich
  • Haushalt und Alltag werden gemeinsam bewältigt 
  • Optionale Betreuung bei Bedarf

Vorteile:

  • Schutz vor Einsamkeit
  • Selbstbestimmt statt Heim
  • Kosten und Aufgaben werden geteilt

Beispiele in der Region:

Preisgünstige, einfache Wohnangebote für Auszubildende bzw. Studierende in der Nähe ihrer Betriebe/Hochschule/Universität.

Kernelemente:

  • Kleine Apartments oder Gemeinschaftswohnheime
  • Gute Anbindung an Betriebe und ÖPNV
  • Teilweise Zuschussmodelle

Vorteile:

  • Erleichtert Berufseinstieg
  • Minimiert Pendelzeiten
  • Fördert regionale Fachkräftesicherung

Beim genossenschaftlichen Wohnen schließen sich Menschen zusammen. Sie sind zugleich Mieterinnen und Miteigentümerinnen – und gestalten ihr Wohnumfeld aktiv mit. Wohnraum wird nicht zur Gewinnmaximierung geschaffen, sondern dauerhaft bezahlbar und gemeinschaftlich organisiert.

Kernelemente:

  • Bewohner*innen erwerben Genossenschaftsanteile
  • Sicheres, langfristiges Wohnrecht ohne klassische Mietverhältnisse
  • Demokratische Mitbestimmung nach dem Prinzip „eine Stimme pro Person“
  • Gemeinsame Verantwortung für Gebäude, Freiflächen und Nachbarschaft
  • Projekte reichen von kleinen Hausgemeinschaften bis zu größeren Wohnanlagen

Vorteile:

  • Dauerhaft bezahlbarer Wohnraum
  • Starke Gemeinschaft
  • Hohe Wohnsicherheit


Förderungen: vom BMWSB für natürliche Personen


Sie kennen weitere alternative Wohnformen oder Projekte in der Region? Dann kontaktieren  Sie uns gerne!

Weiterführende Links und Informationen

Bundesweite Projektbörse "FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e.V."

  • Hier finden Sie Wohnprojekte. Außerdem eignet sich die Plattform zum Finden oder Initieren gemeinschaftlicher Projekte

Mehrgenerationenhäuser - bundesweites Programm

  • Aktelle Berichte zeigen die Entwicklung von verschiedenen Mehrgenerationenhäußern

WohnSinn

  • Karte für unter anderem inklusives Wohnen, Wohngemeinschaft, Hausgemeinschaft und Nachbarschaftsverbund, bundesweit