zurück

Sozialer Wegweiser

Erstellung einer Informationsbroschüre

Oftmals sind die Angebote in der Fläche unbekannt und werden daher kaum wahrgenommen. Aus diesem Grund soll im Zuge der Maßnahme die Angebotsvielfalt erfasst und gebündelt transparent gemacht werden. Dies umfasst Betreuungs-, Beratungs-, Bildungsangebote für Jugendliche, Familien und Senioren. Dabei ist der „Soziale Wegweiser“ nicht nur als reine Angebotsplattform zu verstehen, sondern dient darüber hinaus dazu, Themen und Bedarfe zu skizzieren, welchen insbesondere der ländliche Raum vor dem Hintergrund der sich verändernden Rahmenbedingungen, gegenübersteht bzw. stehen wird. So werden u.a. thematische Schwerpunkte wie: Kinderbetreuung, medizinische und pflegerische Daseinsvorsorge oder Wohnmodelle der Zukunft gesetzt. 

Medizinische und pflegerische Daseinsvorsorge

Analyse des Status Quo der ärztlichen und pflegerischen Versorgungslandschaft innerhalb der Region

In den kommenden Jahren wird im Lichte der steigenden Zahl der älteren Bevölkerungsgruppe, die medizinische und pflegerische Versorgung an Bedeutung gewinnen. Hierbei spielen sowohl die Erreichbarkeiten der Versorgungseinrichtungen wie auch die Sicherstellung der Einrichtungen sowohl im Hinblick auf Nachfolgeregelungen als auch auf Fachkräftesicherung eine wesentliche Rolle. Um einen Einblick über den Status Quo der Versorgungslandschaft zu erhalten, soll eine Situationsanalyse der medizinischen Daseinsvorsorge durchgeführt werden, die die Erfassung der Einrichtungen selbst, die Erreichbarkeiten, Alter der Ärzte etc. miteinbezieht. Hierbei kommen sowohl statistische Grundlagendaten wie auch Befragungen zum Tragen. Die Ergebnisse werden in Form einer (interaktiven) Karte visualisiert und in einem Ergebnisbericht zusammengefasst. 

Beim Wohnen betreut - Wohnmodelle der Zukunft

Fachtagung und Exkursion zum Thema Wohnmodelle der Zukunft

Im Rahmen einer Fachtagung zum Thema „Beim Wohnen betreut – Wohnmodelle der Zukunft“ sollen die Möglichkeiten des Wohnens im Alter aufgezeigt werden. Aufbauend hierauf wird eine Exkursion stattfinden, entlang deren Route verschiedene Wohnformen praxisnah aufgezeigt werden. Adressatenkreis der beiden Veranstaltungen sind unter anderem kommunale und Landkreis-Vertreter, Makler, Architekten, Pflegedienste sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger der Region. Auf Grundlage der erlangten Erkenntnisse ist ein Arbeitskreis mit den kommunalen Vertretern und weiteren einschlägigen Akteuren s.o. in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Architektenkammer geplant, um Handlungsansätze und -lösungen auszuarbeiten.

Radwegekonzept: Lückenschlüsse

Erstellung eines Konzeptes zur Schließung von Lücken im Radwegenetz (nicht touristisch)

Um den MIV zu reduzieren, den Radverkehr zu steigern und das Wegenetz auf die Anforderungen der Bevölkerung abzustimmen, bedarf es (unabhängig von den touristisch genutzten Radwegen) eines lückenlosen Radverkehrsnetzes, welches neben Arbeitsstätten auch Schulen, Versorgungs- und Freizeitstandorte berücksichtigt. Aus diesem Grund soll im Rahmen der Maßnahme „Radwegekonzept: Lückenschlüsse“ durch ein Verkehrsplanungsbüro ein Radwegekonzept für die gesamte Region ausgearbeitet werden, welches darauf abzielt, die Lücken des Radwegenetzes zu visualisieren und den Kommunen Fördermöglichkeiten aufzuzeigen.